Zeit für eine Babymassage

Sanftes Bonding mit Neugeborenen

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Berührungen sind für Neugeborene das Größte. Viel bekommen sie ja noch nicht mit von der Welt, umso mehr genießen sie den zärtlichen Kontakt über die Haut. Mit ein bisschen Übung und Anleitung geht es ganz einfach! Man kann mit der Babymassage schon früh anfangen, mein kleines Mädel war gerade einmal eine Woche alt, als wir den ersten Versuch starteten.

Meine Freundin Sarah hat einige Jahre in Nepal gelebt und dort gelernt, wie die einheimischen Frauen ihre Babys massieren. Jeden Tag! So oft haben wir es nicht geschafft, aber das erste halbe Jahr haben wir sehr oft massiert. Man schafft damit ein ganz zauberhaftes Band zwischen sich und dem Kind, ich musste manchmal fast heulen, so schön war es.

Wer unsicher ist, kann auch einen speziellen Babymassagekurs besuchen. Ich habe mich unter Sarahs Anleitung sehr sicher gefühlt und als sie nicht mehr dabei war, hat mir dieses Buch sehr weitergeholfen.

Auch diese zwei Titel sind empfehlenswert: Ayurvedische Babymassage Babymassage (GU Ratgeber Kinder)  

Du brauchst dafür:

  • Eine Wärmelampe
  • Hochwertiges Öl (am besten Mandelöl aus dem Bioladen).

So geht’s: Das Öl in ein Schälchen geben und von der Heizlampe erwärmen lassen – Achtung nicht zu heiß werden lassen! Auf eine Matte oder weiche Unterlage setzen (ich fand unser thailändisches Dreieckskissen dazu super geeignet). Das Baby nackt auf die Unterschenkel legen, sein Kopf zeigt zu deinen Zehen. Am besten ein Handtuch drunter legen, damit das Öl keine Flecken auf der Kleidung hinterlässt. Alte Sachen anziehen! Immer dran denken – das Kind trägt keine Windel J Fingerspitzen in das Öl tauchen und vorsichtig am Kopf mit der Massage beginnen. Danach arbeitest du dich über Bauch – Arme – Rücken – Beine bis zu den Füßen. Nicht drücken sondern großflächig streichen! Die Massage eignet sich vor allem für den Morgen. Abends kannst du auch einfach die Hände mit dem Öl erwärmen und sie sanft auf die Gelenke deines Babys legen – ein tolles Einschlafritual!


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