Von Siebenschläfern und Maulwürfen

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„Mama, warum kann man nicht im Schlafen arbeiten?“ hat mich die große Schlafmütze, deren Arbeitsplatz „Kindergarten“ heißt, die Tage gefragt. Abends nicht die Kurve kriegen und morgens nicht aufstehen wollen – bei uns Standard.

Der Siebenschläfer, der so heißt, weil er eigentlich um 7 Uhr hätte aufstehen müssen, zeigt sich zunächst bewegungsunfähig, dann sehr schlitzaugig und nuschelt meist einsilbig durch die Zähne: „Kuscheln…kalt…msPipi…“.

Nachdem ich den „Sonnenkäferpapa“ gesungen mit krabbelnden Fingern eine komplette Käferfamilie über den Rücken habe spazieren lassen, kommt langsam Bewegung in den kleinen Körper. „Wieder Maulwurf?“ frage ich. „nJaaa“, tönt es. Nun ist es ja so, dass der Maulwurf im allgemeinen (und besonderen) nix sieht – deswegen bleiben die Augen fest geschlossen (ggf. Augen mit einem Tuch verbinden oder Licht ausgeschaltet lassen). Er putzt sich im Dunkeln die Zähne und zieht sich im Dunkeln an – und ja, er isst auch seine Cornflakes schon mal im Dunkeln … Und wenn die Augen geöffnet werden/das Tuch abgenommen wird, dann geschieht das ganz freiwillig …

Dafür brauchst Du:

  • ggf. ein Tuch/ eine Mütze zum Verdecken der Augen
  • Lieder zum Aufwachen/Starten in den Tag: Sonnenkäferpapa, Ach wie bin ich Müde, Guten Morgen, Emma die Ente, Hallo Hallo, Bruder Jakob

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