Harte Fakten, weiche Eier! Warum wir Ostern feiern

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Mit diesen Fakten bist Du auf jede Frage deines Kindes im Bezug auf Ostern bestens gewappnet:  

Warum feiern wir Ostern? Ostern ist das höchste Fest der Christen. Gefeiert wird die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Zu Ostern gehört die Karwoche ("Kar" heißt soviel wie "Trauer") , die am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern beginnt und mit Ostern endet. Unter diesem Link findest Du eine kurze Zusammenfassung der Ostergeschichte zum Vorlesen.

 Warum ist Ostern immer an einem anderen Datum? Jedes Kind weiß, wann der Nikolaus oder das Christkind vor der Tür stehen. Bei Ostern ist das schon schwieriger. Denn jedes Jahr wird Ostern an einem anderen Datum gefeiert. Das hängt nämlich vom Mond ab. Ostern ist immer dann, wenn der erste Frühlings-Vollmond am Himmel steht, gefeiert wird immer am darauffolgenden Sonntag. Dieser Brauch wurde vom jüdischen Passah-Fest übernommen.

Warum gibt es Ostereier? Pok-pok-pok - und schon schlüpft aus einem Ei ein süßes Kücken. Die Ostereier sind ein Symbol für den Neuanfang des Lebens. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Eier angemalt, verziert und in geschmückten Körben brachten die Menschen die bunten Eier in die Kirche, damit sie geweiht werden konnten.

Warum suchen wir Ostereier? Nachdem Kirchgang versteckten die Erwachsenen früher  die Eier und hofften, dass die Kinder zurerst ein rotes Ei finden würden. Das bedeuetete nämlich Glück. Fanden die Kinder zuerst ein blaues Ei, bedeutete dies für längere Zeit Pech. Hühnereiern, die an einem Gründonnerstag oder Karfreitag gelegt wurden, wurden früher außerdem magische Kräfte zugesprochen.

Woher kommt der Osterhase? Osterhasen stehen für Fruchtbarkeit, da Hasen im Frühjahr sehr viele Kinder bekommen. Das Osterfest soll deutlich machen, dass neues Leben entsteht.

Warum backen wir ein Osterlamm? Damit erinnerin wir uns an den Brauch der Lammopferung. Die Juden opferten zum Passah-Fest ein Lamm für Gott.

Was sind Palmkätzchen? In der Bibel steht, das Jesus in Jerusalem am Sonntag vor Ostern auf seinem Esel ritt und die Menschen ihn mit Palmwedeln begrüßten. Blöd nur, dass es in Deutschland keine Palmen gibt. Also wurden aus den Palmwedeln Palmkätzchen - auch "Weidenkätzchen" genannt. Diese sind im Frühling eine der ersten Möglichkeiten für Bienen, um Nahrung zu finden. Daher darf man auch keine Weidenkätzchen abschneiden, um einen Palmstock zu basteln, sondern sollte sie im Blumenladen kaufen.

Was ist am Gründonnerstag grün? Keiner hat grüne Punkte im Gesicht, keiner zieht grüne Sachen an? Ist der Gründonnerstag also gar nicht grün? Sprachforscher meinen, das „Grün“ in „Gründonnerstag“ kommt von dem alten Wort „Greinen“. Das Wort heißt so viel wie „weinen“ oder auch „trauern“. Gibt’s denn einen Grund, traurig zu sein? Klar - einen Tag nach Gründonnerstag ist Jesus gestorben. Am Gründonnerstag hat er zum letzten Mal mit seinen Jüngern gegessen uns musste sich von ihnen verabschieden, weil er wusste, dass er sterben würde. Das ist schon ein Grund traurig zu sei, oder? Andere Forscher sagen, das „Grün“ kommt von einem anderen alten Wort: es heißt „Gruoan“ und bedeutet so viel wie „blühen“. Ganz früher glaubten die Leute, es wäre gut, an diesem Tag besonders viele grüne Kräuter zu essen, um nach dem Winter fit und gesund in den Frühling zu starten. Also ist der Gründonnerstag doch ein bisschen „grün".

Warum gibt's Karfreitag Fisch? Unser Papa sagt immer „heute ist der Tag von Karl Freitag“. Er kennt nämlich einen Mann, der tatsächlich so heißt. Dabei ist „Kar“ ein altes Wort für „Trauer“ und Karfreitag der Tag, an dem die Christen daran denken, dass Jesus gestorben ist. Am Karfreitag, kurz vor Ende der Fastenzeit, sollte kein Tier des Himmels und kein Tier der Erde gegessen werden – blieb also nur der Fisch. Außerdem ist der Fisch ein Zeichen für den christlichen Glauben. 


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